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Prozesskostenrechnung und Prozessoptimierung im Krankenhaus. Eine Praxisanleitung in sieben Schritten
Im Zuge der Einführung des DRG-Systems wird die kostengünstige Leistungserbringung zum zentralen Aspekt. Mithilfe der Prozesskostenrechnung lassen sich nicht nur die Kosten sachgerecht ermitteln, sondern werden gleichzeitig Ansätze für Kostenreduzierungen sichtbar. Der Autor stellt hier die Grundlagen der Prozesskostenrechnung dar und geht auf die Prozesskostenrechnung als Mittel des Qualitätsmanagements ein. Anschließend wird das Vorgehen bei der Prozessorientierung und Prozessoptimierung in sieben Schritten aufgezeigt und ein Ausblick auf das prozessoptimierte Krankenhaus im zukünftigen Gesundheitswesen und Wettbewerb gegeben. Ziel des Autors ist es, den Leser bei der Umsetzung der Projekte zur Prozessorientierung und -kostenrechnung so weit wie möglich zu begleiten, häufig auftretende Probleme beispielhaft darzustellen und Tipps für den Umgang mit diesen Problemen zu geben. Der Autor: Dipl.-Kaufmann Harald Kothe-Zimmermann, langjähriger Geschäftsführer von großen Krankenhäusern in Schleswig-Holstein. Zielgruppen: Ärztliche Direktoren, Chefärzte, Pflegedienstleitungen, Kaufmännische Leiter, Controller, Medizincontroller.
von: Harald Kothe-Zimmermann




Betriebswirtschaft und Management im Krankenhaus
Der Inhalt berücksichtigt in vollem Umfang die Zielstellung der neuen Gesundheitsreform. Neben der Darstellung von betriebswirtschaftlichen Grundlagen wird auf Aspekte der sozialen Sicherung eingegangen, auf Strukturen des Gesundheitswesens sowie auf die Gesundheits- und Sozialpolitik. Die Autoren beschreiben das Krankenhaus als Betrieb und treffen spezifische Aussagen zur Leitungs- und Führungstätigkeit. Weitere Schwerpunktthemen sind die Planung und Organisation des Personal- und Sachguteinsatzes, die Finanzierung und das Management im Pflegebereich.
von: Manfred Haubrock, Walter Schär





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Projekt E-Card 21
NAV protestiert gegen Kartenpläne der Regierung

Nachricht vom: 12.11.2010


BERLIN (reh). "Projekt E-Card 21", so bezeichnet der NAV-Virchow-Bund die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Dabei geht es vor allem um einen Passus im GKV-Finanzierungsgesetz, das gerade verabschiedet worden ist.

Dort verpflichtet die Bundesregierung die Krankenkassen nämlich, bis Ende 2011 an mindestens zehn Prozent ihrer Versicherten eGK auszugeben (wir berichteten). Das sei die Einführung durch "die Hintertür", kritisiert der NAV.

Der Passus, der durch einen Änderungsantrag der Regierungskoalition in der Beschlussfassung des GKV-Finanzierungsgesetzes gelandet ist, schlägt große Wellen. Die freie Ärzteschaft und der Spitzenverband der Krankenkassen hatten sich bereits kurz nach Bekanntwerden der neuen Regelung zu Wort gemeldet. Denn halten sich die Kassen nicht daran, die eGK bis Ende 2011 an ausreichend viele Versicherte auszugeben, werden ihnen zur Strafe die Verwaltungsausgaben 2012 im Vergleich zu 2010 um zwei Prozent gekürzt.

Nun schlägt auch der NAV-Virchow-Bund Alarm: "Hier soll im Hauruck-Verfahren und durch die Hintertüre eine Technik eingeführt werden, für die immer noch keine valide Kosten-Nutzen-Rechnung vorliegt, die nicht ausreichend getestet wurde und für die funktionierende Alternativen gar nicht erst in Betracht gezogen wurden", erklärt der stellvertretende NAV-Bundesvorsitzende Dr. Klaus Bogner in einer Pressemitteilung.

"Dies wird von uns, dem NAV-Virchow-Bund, nicht gerade als vertrauensbildende Maßnahme empfunden", heißt es weiter. Die Ausübung von Druck und Zwang im sensiblen Bereich der Speicherung persönlicher Daten sei bei der Durchsetzung telematischer Anwendungen im Gesundheitswesen nicht förderlich.

Andererseits sieht der NAV nun einen neuen Mitstreiter unter den Gegnern der eGK - zumindest in ihrer bisherigen Form. Denn, so heißt es in der Mitteilung, nun werde die Einführung der eGK sogar von den vermeintlichen Nutznießern, den Krankenkassen, nicht mehr vorbehaltlos befürwortet.

Der NAV befürchtet, dass durch eine zwangsweise Einführung schnell "ein Projekt E-Card 21" entstehen könnte, bei dem der Staat wieder einen Plan mit Zwang durchsetze, der bei Betroffenen und Akteuren auf massiven Widerstand stoße.

Auch der Ärzteverband IPPNW protestierte gegen das aktuelle Vorgehen der Bundesregierung im GKV-Finanzierungsgesetz.


Quelle:http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/gesundheitskarte/default (Ärztezeitung.de )


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OP bedeutet Operation oder Opersationssaal. Darin wird eine Weber A, Weber B oder Weber C operiert. Bei diesen Operationen wird offen ein Bruch des Außenknöchels mittels Osteosynthese fixiert. Kostenlos oder Gratis ist dies nicht. An der Operation ist ein Operateur und ein OP-Pfleger/OP-Schwester beteiligt. Eine Antibiotika Therapie ist meist nicht erforderlich. Trotzdem erfolgt die Behandlung nicht ambulant sondern stationär.
Ein Erbgang kann sowohl dominant als auch rezessiv sein.
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